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Begeisternde neue Klang­­fülle

Beginn des neuen Bau­abschnitts steht bevor

Inzwischen erleben wir sozusagen die „Wiederauferstehung“ unseres Instrumentes!

Nachdem alle Register der Hauptorgel auf der Orgelempore im Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal nach und nach eingebaut worden sind, konnten inzwischen auch den Registern des Kronwerk-Auxiliares ihr jeweiliger Platz zugewiesen werden.

Kronwerk
Ein Blick auf Register des Kronwerk-Auxiliares, das sich direkt unter dem Tonnengewölbe der Schlosskirche befindet.
Die Bezeichnung “Kronwerk” ist eine räumliche Angabe und lässt darauf schließen, dass diese Werk die anderen “bekrönt”.
Ein anderer Blick auf das Kronwerk-Auxiliar in Richtung Norden.

Der Klangcharakter ist ganz neu und nicht mehr wiederzuerkennen. Ein ganz edler und sonorer “Sound” erfüllt nun die Schlosskirche. Je nach Registrierung ist das Klangerlebnis berührend, leuchtend oder majestätisch.

Die Gottesdienste können regelmäßig an der bisher fertig gestellten Orgel begleitet werden.

Ganz neu möglich geworden ist der direkte Kontakt zu den Liturgen, den Gesangs-Ensembles, den Solo-Singenden und der Gemeinde. Das liegt daran, dass nun der provisorischer Spieltisch inzwischen unten (!) vor dem Südaltar steht – also auf der gleichen Ebene wie die Zuhörenden.

Dieser provisorische (!) Spieltisch hatte bisher auf der Orgelempore gestanden. Er ist aber nur eine Übergangslösung und wird später ersetzt durch den eigentlichen Nussbaum-Spieltisch, der vier Manuale hat und viele zusätzliche Funktionen.

Der Organist/die Organistin hört nun den Klang in seiner tatsächlichen Balance viel ausgeprägter als bisher, wo er/sie direkt vor dem Instrument sitzend nur einen verzerrten Ausschnitt wahrnehmen konnte. Durch die räumliche Entfernung kommt aber der Schall auch später bei ihm/ihr an.

Zur intonatorischen Feinabstimmung bietet die Entfernung ideale Bedingungen, da die Wahrnehmung jetzt der viel mehr derjenigen ähnelt, welche die unten sitzenden Zuhörenden haben. Je nach deren Position im Kirchenraum ist diese aber durchaus unterschiedlich.

Ein ganz neues “Kapitel” der Orgelerweiterung liegt nun im Einbau der Werke im Osten der Schlosskirche vor uns. Wir alle dürfen auf die daraus resulierenden “Surround-Klänge” sehr gespannt sein!

Coronabedingt konnten seit über einem Jahr fast keine der vielen geplanten Benefizveranstaltungen stattfinden.

Umso dankbarer sind wir für Ihre großzügige Unterstützung!

Wir denken über die zukünftigen Formate nach, welche Art von Konzerten, Andachten, Matinéen etc. wir durchführen werden, damit Sie das Instrument für sich entdecken können. Die ganz neue Art von Orgel bietet die Chance, auch auf ganz neuen Wegen zu gehen.

Wenn Sie, verehrte Lesende, Ideen oder Wünsche dazu haben, sind wir daran sehr interessiert.

Wir können nicht versprechen, alle Ideen umzusetzen, sind aber bemüht, dies zu tun.

Bittes schreiben Sie an Sönke Wittnebel unter der E-Mail-Adresse: canendo@t-online.de

Sönke Wittnebel

Neue Patenschaften – Harmonia aetheria

Seit Neuestem gibt es die Möglichkeit, auf unserer Homepage Pfeifenpatenschaften mit einem neuen Register einzugehen, das den klangvollen Namen Harmonia aetheria trägt. Es ist ein Register mit mehreren Pfeifenreihen, den so genannten “Chören“. Diese hell und zart klingenden besonderen Pfeifen können sogar mit weich und sphärisch klingenden Streichregistern kombiniert werden und ergeben damit völlig neue Klangfarben in der Schlosskirche!