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„Musik ist
die schönste
Sprache
der Welt.“

Heiter und licht, zart und zauberhaft, magisch und monumental …

… opulent und bewegt, es sind facettenreiche Klangwelten, mit denen unsere Orgel über viele Jahre die Schlosskirche gefüllt hat.

Mit den Jahren hat die Tonqualität gelitten. Staub hat sich in den Orgelpfeifen festgesetzt, die Technik ist veraltet. Der Spieltisch soll erneuert werden. Elektrische und mechanische Verschleißteile werden ersetzt. Und auch das unserer Zeit angemessene Klangbild wird ein anderes sein, zukünftig auch gravitätisch und sonor, der Würde des Kirchenraumes bei Gottesdiensten und Konzerten angemessen und darüber hinaus strahlend und klar.

Selbst die UNESCO hat Orgelbau und Orgelmusik als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt.

Deshalb ziehen wir alle Register. Helfen Sie uns bitte, diesen Schatz in die Zukunft weiterzutragen.

Wollen Sie
mal hören?

Hörbeispiel 1

 

Die Hörbeispiele wurden auf der alten Orgel gespielt und aufgenommen. Mehr können Sie auf der CD “festlich-virtouse Klänge” hören.

Unsere Orgel
hat Geschichte

Schon im Jahr 1867 konnte eine erste Orgel aus der Werkstatt von Friedrich Weigle das Kirchenschiff mit ihrem unnachahmlichen Klang erfüllen. Eine Orgel mit 2 Manualen und einem Pedal, die feierlich von der Gemeinde begrüßt wurde.

Die Freude währte bis zum 28. April 1944, als Brandbomben das Dach der Schlosskirche, den Südturm, einen Teil der Einrichtungen und damit auch die Weigle-Orgel zerstörten.

Es dauerte 5 Jahre, bis eine dem Bauwerk angemessene Sanierungslösung möglich wurde. Wieder erhielt die Firma Weigle den Auftrag, eine Orgel zu bauen, mit 3 Manualen und einem Pedal. Aus Platzgründen wurde die Orgel auf Stützen gestellt. So ergab sich darunter Raum für Chor und kleine Instrumentalensembles auf der Empore.

Rund 50 Jahre ist es nun her, dass die dritte Original Weigle-Orgel im Jahr 1970 in Friedrichshafen einziehen durfte. Schon damals war die Herausforderung eine besondere: Der Raum war zu knapp bemessen für die Anzahl der Pfeifen. Entsprechend dicht gedrängt standen sie in der Orgel.

Mittlerweile wissen wir, wie schwierig, sogar sehr gefährlich, die Wartungsarbeiten und das Stimmen der Pfeifen waren. Mit der Renovierung werden wir nun die Pfeifen neu aufstellen, auch damit der Klang sich wieder voll entfaltet.